E2 Mädchen beim PSV 09.04.16

E2-Mädchen gegen Post SV München
Heute am 09.04.2016 hatten die E2 Mädchen ein Samstagsspiel zum ersten Mal beim Post SV München auf der Sportanlage "Franz-Mader-Straße 11". Zeitgleich trainierten auf dem Nebenplatz die Munich Cowboys, die in der 1. Bundesliga American Football spielen. Wir durften auf dem Kleinfeld der Anlage das erste Punktspiel der Rücksaison durchführen und das Spiel wurde pünktlich um 13.00 Uhr angepfiffen. Von den guten Ergebnissen der Saisonvorbereitung wollte man sich hinsichtlich des Hinspiel, das mit 12:0 zu Hause verloren ging, verbessern.

Das Engagement zeigte sich auch an der Teilnahme: so waren diesmal 10 Mädchen dabei. Und unser kämpferischer Einsatz wusste ebenso zu überzeugen, so dass man den PSV München anfangs nicht zu vielen Torchancen kommen ließ. Bis zur 4. Minute ging das Konzept auch auf, nur dann fing man einen missglückten Fernschuss, der als angeschnittene Bogenlampe in die linke obere Ecke im FCO Tor landete. Man kämpfte weiter, nur der Spielaufbau - sprich Passspiel und Spiel ohne Ball - missglückte zu oft, so dass der Gegner zu unverhofften Torchancen kam. So mussten wir bis zur Pause noch drei weitere Treffer hinnehmen, die im Prinzip aus Fehlpässen oder Ballverlust in der Vorwärtsbewegung resultierten. Nach der Pause hatten wir noch eine stärkere Anfangsphase, in der wir sogar den Gegner kontrollierten und dieser selten in die FCO Hälfte kam. Leider musste unserem sehr laufintensiven Spiel (wir liefen weit mehr als der Gegner) Tribut gezollt werden, und so fielen noch drei weitere Tore gegen und bis zum Endstand 0:7 (als wir den Druck nicht mehr so aufrecht erhalten konnten und es wiederholt zu Fehlpässen kam). Es lässt sich festhalten: 1. Unser Team hatte ein Durchschnittsalter unter 9 Jahren, die Gegenspielerinnen waren wohl in der Regel zwei Jahre älter. 2. Dennoch bewegten sich unsere Mädels mehr, schneller und vor allem quirliger. D.h. 1:1 Situationen konnte man oft für sich entscheiden. 3. Der läuferische und kämpferische Aufwand war mehr als erwähnenswert. 4. Die Schwächen des Gegners (sie bewegten sich relativ steif vor allem in der Defensive) konnten leider nicht zu Toren umgemünzt werden, da uns das genaue Passspiel und Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor fehlte. Des Öfteren konnten unsere Spielerinnen in der Unterzahl (1:4) oft nur von der letzen Spielerin mit einem Spiel ins Aus gestoppt werden. Auch beim Spiel ohne Ball im Sturm (freilaufen) war noch Luft nach oben. Ein Knipser vor dem Tor hätte ihre oft verunsicherte Abwehr noch mehr gestört. 5. Ein weiteres Problem war auch das Überbrücken größerer Spielfeldteile aus der Abwehr, da waren die anderen wohl physisch überlegen und schlugen den Ball einfach weiter als wir. Eine Verbesserung dessen, hätte unser Spiel auch einfacher gemacht. Dennoch war das Spiel in vielen Belangen eine Steigerung zum Hinspiel und im Hinblick auf unsere Talente/Stärken und das Engagement lässt sich für die Zukunft hoffen, dass unsere Aufwärtsentwicklung unaufhaltsam weitergeht.

 

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